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Was ist eine gesetzliche Betreuung?

Die gesetzliche Betreuung

Die Rechtsgrundlage für eine gesetzliche Betreuung ist im Betreuungsrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) in den §§ 1896 ff. geregelt. Das Betreuungsrecht  ist in seiner Grundstruktur 1992 in Kraft getreten und hat die vorherigen Regelungen zur Vormundschaft für Volljährige und die Gebrechlichkeitspflegschaft abgelöst. Ziel dieser Neuregelung war vorrangig ein stärkeres Ansetzen an der realen Situation und den Bedürfnissen des Betreuten, die Stärkung der Personensorge, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Betreuer sowie die Schaffung eines einheitlichen Verfahrensrechtes. Hierdurch sollte gewährleistet werden, dass Betreute  nicht mehr  „anonym“ verwaltet, sondern persönlich betreut werden. Seit der Einführung hat das Betreuungsrecht inzwischen zwei gravierende Änderungen erfahren; 1999 und 2005. Beide Betreuungsrechtsänderungsgesetze hatten als wesentliches Ziel, die Kosten für gerichtlich bestellte Betreuungen zu senken.